Kurz gesagt
- Chikwangue (Kwanga): fermentierte Maniokpaste, in ein Blatt gewickelt und gedämpft
- Herkunft: Demokratische Republik Kongo, verbreitet in der Republik Kongo, in Gabun und in Kamerun
- Wesentliche Zutaten: Maniok, Marantaceen- oder Bananenblätter, Salz, Wasser
- Beilage zu Saucen und Gegrilltem in ganz Zentralafrika
Ursprünge und kulturelle Geschichte der Chikwangue
Die Chikwangue, auf Lingala Kwanga genannt, stammt aus der Demokratischen Republik Kongo. Sie hat sich in der Republik Kongo, in Gabun und im Süden Kameruns verbreitet, wo man sie unter anderen Namen findet: Bobolo bei den Beti-Pahuin Kameruns, Agnizock bei den Fang aus Gabun, oder Miondo bei den Douala. Der Maniok selbst wurde im 16. Jahrhundert von portugiesischen Seefahrern nach Zentralafrika gebracht, die ihn aus Südamerika mitbrachten.
Die mehrtägige Fermentation vor dem Kochen ist nicht nur eine Geschmacksfrage: Sie entfernt die im rohen Maniok natürlich vorhandenen Verbindungen, ein notwendiger Schritt vor dem Verzehr. Einmal gekocht und eingewickelt, hält sich die Rolle aus Paste mehrere Tage, was sie lange zu einem praktischen Vorrat für lange Reisen machte.
Was sind die wesentlichen Zutaten der Chikwangue
Die traditionelle Chikwangue braucht nur sehr wenige Zutaten, aber eine lange Zubereitungszeit.
- Frischer Maniok
- Marantaceenblätter oder ersatzweise Bananenblätter
- Salz
- Wasser, zum Einweichen
Was Sie über Chikwangue wissen sollten
Chikwangue ist ein fermentierter Maniokteig, der in Blätter von Marantengewächsen oder in Bananenblätter gewickelt und anschließend gedämpft wird. Er schmeckt mild säuerlich und hat eine kompakte, elastische Textur. Man isst ihn kalt oder lauwarm in Scheiben geschnitten, zu geräuchertem Fisch, gegrilltem Fleisch oder einer kräftig gewürzten Sauce wie Pondu.
Häufige Fragen zur Chikwangue
Wie schmeckt Chikwangue?
Chikwangue hat einen leicht säuerlichen Geschmack, der von der Fermentation des Manioks herrührt, mit einer kompakten, elastischen Textur nahe einer festen Paste. Ihre Zusammensetzung ist einfach: nur fermentierter Maniok und Wasser, ohne Zusatzstoffe.
Wie isst man Chikwangue?
Chikwangue wird kalt oder lauwarm gegessen, in Scheiben geschnitten, eher als Beilage denn als Hauptgericht. Man serviert sie mit geräuchertem Fisch, gegrilltem Fleisch oder würzigen Saucen wie Pondu (Saka-Saka) oder Ngai-Ngai.
Wo finde ich die Zutaten für Chikwangue in Frankreich?
NKOSI verkauft die fertige Chikwangue (Kwanga NUMBER ONE, vakuumgegarte Maniokpaste) sowie Maniokmehle und versendet sie aus dem Großraum Paris innerhalb von 24 bis 72 Arbeitsstunden, nach Frankreich (2 bis 3 Werktage) und in zehn europäische Länder. Der Mindestbestellwert beträgt 39 €: In Frankreich ist die Lieferung an einen Paketshop dann kostenlos, die Lieferung nach Hause ab 69 €.



